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Palliativstation Kantonsspital Münsterlingen

Corona-Virus (COVID-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG 03.09.2020

Geschätzte Patientinnen und Patienten
Geschätzte Zuweiserinnen und Zuweiser
Geschätzte Besucherinnen und Besucher

Die Spital Thurgau AG verfolgt die Entwicklung der COVID-19 Situation weiterhin sehr genau. Die Schutzmassnahmen im Spital werden wenn nötig rasch und stufenweise angepasst, dies in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Gesundheitsbehörden.

In der Spital Thurgau AG gilt aktuell und bis auf Weiteres der Regelbetrieb mit gewissen zusätzlichen Vorsichtsmassnahmen:

  • Patientinnen und Patienten sind in unseren Spitälern sicher vor einer Ansteckung geschützt.
  • Wir bieten das volle medizinische Spektrum an. Sämtliche ambulante und stationäre Behandlungen, Sprechstunden, Therapien und Beratungen, auch die nicht-dringlichen, werden wie gewohnt durchgeführt. Notfälle werden selbstverständlich ohne Einschränkungen jederzeit behandelt.
  • Das Krisenintreventionszentrum (KIZ) Thurgau bietet bei Sorgen, Ängsten und psychischer Belastung mit der Corona-Hotline Unterstützung.
  • Die öffentlichen Restaurants sind weiterhin normal zugänglich, allerdings unter Einhaltung der Vorgaben von "Gastro-Suisse".

 

Corona-Tests und Contact Tracing:

  • In den Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen werden Personen mit Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen) auf COVID-19 getestet.
  • Für alle Personen ohne Anzeichen von Symptomen ("vorsorglich", durch Hinweis via SwissCovid App etc.) bieten die Hausärzte oder die Firma Misanto die Möglichkeit für einen COVID-19 Abstrich.
  • Bei Kindern < 12 Jahren ist ein Abstrich auf COVID-19, auch bei Krankheitssymptomen, nicht in jedem Fall notwendig. Kinder < 12 Jahren mit Krankheitssymptomen sollen deshalb für eine Risikoeinschätzung dem Kinder-/Hausarzt vorgestellt werden. Die Kinderklinik des Kantonsspitals Münsterlingen steht Ihnen im Notfall zur Verfügung.
     

Betreffend der Besuchsregelung in den Betrieben der Spital Thurgau AG gilt Folgendes:

  • Konzentrieren Sie Besuche auf 2-3 Personen und max. 1h.
  • Wenn Sie Husten, Schnupfen oder Fieber haben verzichten Sie  BITTE auf einen persönlichen Besuch.
  • Halten Sie die allgemeinen Vorgaben des BAG "so schützen wir uns" jederzeit ein.
  • Als Spital-Gruppe haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber der gesamten Bevölkerung. Bei Besuchern sind die gleichen Schutzmassnahmen wie beim Personal notwendig. Im Spital müssen chirurgische Masken getragen werden. Sie erhalten am Empfang bei Bedarf eine chirurgische Maske. Textilmasken, selbstgenähte oder selbstgefertigte Stoffmasken, "Universalmasken" und andere Masken sind im Spital nicht zugelassen.
  • Für die Langzeitpflege (Pflegheim) der Klinik St. Katharinental gelten separate Besuchsregel.


Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.

Spital Thurgau AG


Palliativstation Kantonsspital Münsterlingen

In einem ruhigen Flügel des ehemaligen Klostergebäudes steht die Station C11 mit insgesamt 10 Betten für die stationäre Versorgung von Menschen mit fortgeschrittenem, unheilbarem Leiden jeglicher Diagnose zur Verfügung.

 

Schwerpunkt

Viele Menschen möchten Ihre letzte Lebenszeit nach Möglichkeit in ihrer vertrauten Umgebung verbringen. Schwerpunkt der Palliativstation als Teil des Akutspitals ist daher zumeist nicht die Langzeitbehandlung, sondern nach Möglichkeit die Stabilisierung eines Patienten in einer - medizinisch oder psychosozial – kritischen Situation. Gewünschtes Ziel bleibt die Rückkehr in die gewohnte Umgebung nach Hause oder, falls dies nicht mehr möglich ist in eine geeignete Betreuungseinrichtung. Sollte dies nicht mehr möglich sein, kann die Palliativstation aber auch Raum für ein würdiges Versterben schaffen.

 

Therapiemöglichkeiten

Zusätzlich zur spezialisierte ärztlichen und pflegerischen Behandlung besteht auch die Möglichkeit einer psychologischen Betreuung und einer Sozialberatung. Ebenso besteht das Angebot einer musiktherapeutischen Behandlung sowie einer Mitbetreuung durch die Kollegen der Physiotherapie, der Ernährungsberatung und der Seelsorge.

Die Linderung von Leiden sowie der bestmögliche Erhalt von Lebensqualität sind wesentliche therapeutische Ziele.

 

Zuweisung und Aufnahmekriterien

Aufgenommen werden können Menschen mit schwerer fortgeschrittener Erkrankung und schwierig beherrschbaren Symptomen (wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit etc.). Eine Festlegung auf bestimmte Krankheitsbilder besteht nicht. Auch bei starker psychischer Belastung des Patienten, in existentiellen Krisen, bei Überforderung des betreuenden Umfeldes oder schwieriger Entscheidungsfindung kann eine Hospitalisation auf der Palliativstation indiziert sein.

Wichtig ist im Vorfeld, dass der Patient und die Angehörigen darüber informiert sind, dass nur eine begrenzte Aufenthaltsdauer möglich ist und nach Besserung oder Stabilisierung der Beschwerden eine Entlassung, nach Hause oder in eine andere Einrichtung angestrebt wird. Die Zuweisung auf die Palliativstation kann durch Hausärzte, externe Spitäler oder auch durch andere Kliniken innerhalb der Spital Thurgau erfolgen.

 

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