Direkt zum Inhalt
FAQ

FAQ

  • Alles rund um die Therapie

    Stimmen sich die verschiedenen Fachbereiche bezüglich einer optimalen Therapie untereinander ab?

    In der Spital Thurgau AG wird Interdisziplinarität sehr gross geschrieben. Alle in der Tumortherapie eingebundenen Fachdisziplinen arbeiten daher sehr eng zusammen: Onkologie, Chirurgie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie und weitere Spezialbereiche wie z.B. Gynäkologie, Urologie.

    Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit tauschen sich unsere Fachspezialisten mehrfach wöchentlich an verschiedenen Tumorboards aus. Um eine möglichst optimale Therapie für unsere Patientinnen und Patienten zu sichern, diskutieren die Expertinnen und Experten der wichtigsten Disziplinen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für die entsprechenden Patientinnen und Patienten.

     

    Welche medikamentösen Krebstherapien werden in der Spital Thurgau angeboten?

    Fast alle verfügbaren Therapien und Therapiekombinationen können in der Spital Thurgau AG eingesetzt werden. Zusätzlich können teilweise noch nicht verfügbare, aber vielversprechende neue Medikamente im Rahmen von Behandlungsprogrammen frühzeitig angeboten werden.

    Für einige wenige sehr intensive Therapiemassnahmen wie beispielsweise einer Transplantation von eigenen oder fremden Blutstammzellen arbeiten wir eng mit unseren Kooperationspartnern, sprich mit sehr erfahrenen Zentren zusammen und begleiten die Patienten zusammen durch die Therapie. 

    Die allermeisten Patientinnen und Patienten erhalten die komplette Krebstherapie bei uns.

     

    Wie wird eine medikamentöse Krebstherapie üblicherweise verabreicht?

    Die meisten Medikamente werden in Form von Infusionen intravenös verabreicht. Dies kann als Kurzinfusion über wenige Minuten oder auch als aufwendigere Infusionstherapie über einige Stunden erfolgen. Teilweise werden medikamentöse Krebstherapien die in Form von Tabletten eingenommen.

     

    Muss man während der Krebstherapie im Spital bleiben?

    Die meisten Behandlungen finden in unserem Ambulatorium statt, auch aufwändigere mehrstündige Therapien. In unserem Ambulatorium gibt es Zimmer mit Patientenliegen/-stühlen. Im Anschluss an die Therapie können die Patientinnen und Patienten wieder nach Hause gehen. 

    Viele Nachkontrollen können bei der Hausärztin / dem Hausarzt gemacht werden.

     

    Wie häufig findet die Krebstherapie statt und wie lange dauert sie?

    Dies ist abhängig von der jeweiligen Therapie

    • Üblicherweise werden Therapien in sogenannten Zyklen verabreicht. Ein Zyklus dauert in der Regel drei bis vier Wochen
    • Bei manchen Therapien werden Medikamente pro Zyklus nur einmal verabreicht, bei anderen sind wöchentliche Therapiegaben notwendig
    • Die Gesamtdauer einer Krebsbehandlung kann sehr unterschiedlich sein. Meist liegt sie im Bereich von etwa vier bis sechs Monaten

     

  • Ablauf der Krebstherapie

    Der Behandlungsablauf unterscheidet sich von Fall zu Fall. Üblicherweise läuft ein Therapietag in der Onkologie der Spital Thurgau AG folgendermassen ab:

    Anmeldung:

    • Anmeldung im onkologischen Ambulatorium
    • Eventuell Blutabnahme vor dem Arztgespräch. Diese Information erhalten Sie von uns vor dem Termin
    • Die zuständige onkologische Ärztin/Arzt holt Sie im Wartebereich persönlich ab


    Arztgespräch 

    • Die Onkologin / dem Onkologen bespricht Ihren Zustand mit Ihnen und untersucht Sie bei Bedarf
    • Auf Grundlage der aktuellen Blutwerte wird die exakte Therapie für diesen Tag verordnet


    Weiterer Ablauf

    • Die Ärztin / der Arzt übergibt der für Sie zuständigen Pflegefachfrau/-mann die Verordnung Ihrer Krebstherapie
    • Die Pflegefachfrau / -mann begleitet Sie in ein Behandlungszimmer
    • Die verordnete Krebstherapie wird in der Zwischenzeit in unserer hausinternen Apotheke zubereitet
    • Ihr Befinden wird im Therapieverlauf laufend überprüft und ggf. angepasst
    • Das spezialisierte Pflegeteam begleitet Sie von Therapiebeginn bis Therapieabschluss.

     
    Sonstiges:

    • Bitte zögern Sie nicht uns Ihre Anliegen, Sorgen oder Unklarheiten jederzeit zu kommunizieren
    • Angehörige bzw. Begleitpersonen sind willkommen

       
  • Mögliche Nebenwirkungen

    Bevor eine Krebstherapie beginnt, nimmt sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Zeit für ein ausführliches Gespräch. Das Ziel der Behandlung, ihr Nutzen sowie mögliche Risiken und Nebenwirkungen werden verständlich erklärt. Eine Behandlung wird nur begonnen, wenn Sie vollständig informiert sind und Ihr Einverständnis gegeben haben.

    Verursacht eine Krebstherapie Schmerzen?

    Die Krebstherapie selbst ist bei sachgerechter Durchführung nicht schmerzhaft. Schmerzen entstehen häufig durch die Tumorerkrankung und sollen durch die Behandlung gelindert werden. In manchen Fällen können jedoch therapiebedingte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Entzündungen der Schleimhäute, auftreten und Beschwerden verursachen. Für diese Situationen werden gezielt unterstützende Medikamente verordnet.
     

    Leiden alle Patientinnen und Patienten unter Übelkeit?

    Starke Übelkeit und Erbrechen treten heute nur noch selten auf. Dank moderner Begleitmedikamente können diese Beschwerden in den meisten Fällen wirksam verhindert werden. Vereinzelt kann es dennoch ein bis zwei Tage nach der Therapie zu Übelkeit kommen. Für solche Situationen erhalten Sie Medikamente zur Bedarfseinnahme sowie klare Empfehlungen für zu Hause. Sollten die Beschwerden anhalten, steht Ihnen das Behandlungsteam jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.
     

    Fallen die Haare bei der Krebstherapie immer aus?

    Nicht jede Krebstherapie führt zu einem Verlust der Haare. Viele moderne und wirksame Medikamente verursachen keinen Haarausfall. Ob dieser auftritt, hängt von der jeweiligen Erkrankung und der eingesetzten Therapie ab. Lässt sich ein vorübergehender Haarausfall nicht vermeiden, wächst das Haar nach Abschluss der Behandlung in der Regel wieder nach. Auf Wunsch können Sie sich frühzeitig über Perücken, Kopftücher oder Hüte informieren. Die Kosten hierfür werden grösstenteils von der Invalidenversicherung oder der AHV übernommen. Bei bestimmten Therapien besteht zudem die Möglichkeit, während der Behandlung eine Kühlhaube anzuwenden, um Haarausfall zu reduzieren.

  • Ernährung und Sport während der Therapie

    Gibt es Einschränkungen bei der Ernährung?

    Neben einem ausgewogenen Speiseplan ist es wichtig, dass Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen (1.5 bis 2.5 Liter pro Tag). Alkohol kann ich kleinen Mengen konsumiert werden, wir empfehlen jedoch den Verzicht am Therapietag und am darauffolgenden Tag.

    Je nach Krebstherapie kann es vorkommen, dass das Behandlungsteam von bestimmten Lebensmitteln und Getränken aufgrund der Therapie abrät. 


    Darf ich während der Therapie Sport machen? 

    Körperliche Betätigung in leichtem Ausmass ist von Vorteil in den meisten Fällen.

  • Herausforderungen im Alltag

    Wie und wo erhalte ich Unterstützung, wenn am Arbeitsplatz Probleme aufgrund der Krebserkrankung aufkommen?

    Natürlich gibt es Anlaufstellen, die Sie unterstützen. Bei dieser Art von Problemen können Sie sich jederzeit beim Sozialdienst der Spital Thurgau oder der Krebsliga Thurgau melden.


    Was kann ich tun, wenn psychische Probleme auftreten?

    Bei der Psychoonkologie des Kantonsspitals Münsterlingen finden Sie professionelle Hilfe und Unterstützung. 

    Dort können Sie Ihre Ängste, Sorgen und Bedürfnisse dem Behandlungsteam offen mitteilen, damit wir Sie ganzheitlich und individuell unterstützen können. 

zum Seitenanfang
appointmentaudiogaleriebabyconstructiondepartmentdescriptiondoctordocumentsE-MailemergencyeventtypehostjoblinksmessageminusmovienewsorganiserpersonpicturepluspricerundgangsearchStatistiktarget audiencetarget grouptelephonetimeunternehmenvisitorwebcam