Eine moderne, ganzheitliche und wissenschaftlich fundierte Tätertherapie basiert auf mehreren Säulen. Zum einen muss der Jugendliche in seiner gesamten Entwicklung betrachtet werden und Defizite, z. B. im Bereich der sozialen Kompetenz, der Selbstwirksamkeit und der Entwicklung einer zufriedenstellenden Lebensperspektive sollten möglichst ausgeglichen werden.
Die zweite wichtige Säule besteht darin, dass der Täter Opferempathie entwickelt, d. h. dass er sich emotional in die Lage des Opfers hineinversetzt. Dabei soll erreicht werden, dass der Jugendliche in Zukunft das Leid möglicher Opfer „im Voraus empfindet“ und ihn dies von der Ausführung einer Tat abhält.
Am Ende einer Therapie sollte der Jugendliche seine persönlichen Risikosituationen und zu Delikten führenden Verhaltensketten kennen und vermeiden lernen.
Auf dieser Basis bieten wir individualisierte deliktspezifische Tätertherapien an.