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Poststationäre Übergangsbehandlung

Corona-Virus (COVID-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG 28.5.2020

Geschätzte Patientinnen und Patienten
Geschätzte Zuweiserinnen und Zuweiser
Geschätzte Besucherinnen und Besucher

Der Bundesrat hat seine Weisung von Mitte März 2020 zum Verzicht von nicht dringend angezeigten medizinischen Eingriffen und Therapien per 27. April 2020 aufgehoben, sodass die Spital Thurgau AG den Regel-Betrieb per dann wiederaufnimmt. Falls Sie einen Termin für die Zeit ab dem 27. April 2020 benötigen, so wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/-ärztin oder Ihren behandelnden Arzt oder Ärztin im Spital.

Nachfolgend aufgeführte Richtlinien gelten ab dem 27. April 2020:

  • Patientinnen und Patienten sind in unseren Spitälern sicher vor einer Ansteckung geschützt.
  • Wir bieten wieder das volle medizinische Spektrum an. Sämtliche ambulante und stationäre Behandlungen, Sprechstunden, Therapien und Beratungen, auch die nicht-dringlichen, werden wieder durchgeführt. 
  • Notfälle werden selbstverständlich wie gewohnt ohne Einschränkungen jederzeit behandelt.
  • Das Krisenintreventionszentrum (KIZ) Thurgau bietet bei Sorgen, Ängsten und psychischer Belastung mit der Corona-Hotline Unterstützung. Zum Angebot
  • Die Durchführung der meisten öffentlichen Veranstaltungen / Kurse werden unter Berücksichtigung der Hygiene- und Distanzvorgaben wiederaufgenommen.

 

Der Regierungsrat und der Kantonsärztliche Dienst des Kantons Thurgau haben das generelle Besuchsverbot für innerkantonale medizinische Institutionen mit Entscheid vom 22. Mai 2020 aufgehoben.

Die Umsetzung der Besuchsregelung in den Betrieben der Spital Thurgau AG gilt ab sofort wie folgt:

  • Konzentrieren Sie Besuche auf 2-3 Personen und max. 1h.
  • Wenn Sie Husten, Schnupfen oder Fieber haben verzichten Sie  BITTE auf einen persönlichen Besuch.
  • Halten Sie die allgemeinen Vorgaben des BAG "so schützen wir uns" jederzeit ein.


Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.

Spital Thurgau AG


Poststationäre Übergangsbehandlung

Wir ebnen Ihnen den Weg für die Organisation und Koordination externer Dienstleistungen und Hilfsmittel (Telefon 071 686 40 37).

Die Poststationäre Übergangsbehandlung (PSÜB) ist ein Angebot der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen, die einen guten Übergang zwischen der stationären und der ambulanten Behandlung gewährleisten soll und damit eine Klammer zwischen "drinnen und draussen" bildet. Ziel ist es, dass die im stationären Setting erarbeiteten Massnahmen zuhause auch umgesetzt werden können und dass Patientinnen und Patienten, sowie deren Angehörige und involvierte Fachpersonen überzeugt sind, den Alltag nun wieder so gut als möglich meistern zu können.

Merkmale

  • Aufsuchend
  • Kontakthäufigkeit in Abhängigkeit von den Bedürfnissen des/der Patienten/in
  • Auf maximal 3 Monate begrenzt
  • Unter Einbezug des sozialen Umfeldes
  • Unter Nutzung der Ressourcen des/der Patienten/in

Leistungen

  • Intensive Beziehungsarbeit im Rahmen von Hausbesuchen
  • Vernetzung mit Familie, weiteren Bezugspersonen, Fachstellen, Institutionen, Arbeitgebern, Beistand etc.
  • Abstimmung notwendiger therapeutischer, pflegerischer und ergänzender Massnahmen
  • Beobachtung des Gesundheitszustandes der Patientinnen und Patienten und Planung geeigneter Interventionen
  • Motivation der Patientin/des Patienten, die Alltagsverrichtungen auszuführen
  • Unterstützung Medikamentenmanagement
  • Interventionen zur psychischen Entlastung im Alltag
  • Hilfestellung bei der Tages- und Wochenstrukturierung
  • Kontaktaufnahme und Kooperation mit anderen Diensten, Fachpersonen und Institutionen

Die PSÜB-Behandlung erfolgt in Absprache mit dem/der Patienten/in und der einweisenden Station. Grundsätzlich übernimmt die PSÜB Koordinationsaufgaben bei

  • neu eingerichtetem ambulanten Betreuungssetting
  • zahlreichen verschiedenen Betreuungspersonen
  • konflikthaftem Betreuungssetting
  • neuen Anforderungen an ein bestehendes Betreuungssetting
  • Überforderung des/der Patienten/in und/oder der Angehörigen
  • fehlendem Helfernetz/kein soziales Netz vorhanden
  • vorzeitigem Klinikaustritt auf Wunsch der/der Patienten/in.

Finanzierung

Die Kosten der Behandlung werden von der Krankenkasse übernommen.

Team

Im Team der Poststationären Übergangsbehandlung arbeiten erfahrene Pflegefachpersonen. Im Einzelfall werden andere Berufsgruppen hinzugezogen.

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