Die Station der Klinik für Kinder und Jugendliche wird offen geführt. Im Falle akuter Selbst- und Fremdgefährdung muss eine Verlegung in eine kinder- und psychiatrische Klinik (üblicherweise KJP Clienia Littenheid) erwogen werden.
In regelmässigen Besprechungen zwischen Mitarbeitern der Klinik für Kinder und Jugendliche und des Liaisonteams wird die Zusammenarbeit koordiniert. Die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitenden der Pädiatrie, die TherapeutInnen des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes sowie die pädagogischen Mitarbeitenden der Spitalschule kümmern sich gemeinsam um die Kinder oder die Jugendlichen. Eltern- und Familiengespräche sind selbstverständlicher Teil der Behandlung.
Während der Dauer der stationären Behandlung erfolgt eine Beschulung in der klinikinternen Spitalschule.
Externe Kooperationspartner wie Hausärzte/Kinderärzte, Therapeuten, Heimatschule etc. werden fallbezogen kooperativ einbezogen und es wird der Übergang in das weitere (ambulante oder allenfalls stationäre) Setting vorbereitet und begleitet.
Die Behandlungsdauer umfasst in der Regel 3 Wochen. Ausgenommen hiervon sind PatientInnen mit einer Essstörung, bei denen sich die über mehrere Wochen/ Monate erstreckende Behandlungsdauer nach einem Stufenplan orientiert.
Bei PatientInnen mit schulabsentem Verhalten beinhaltet die Behandlung 4 stationäre Wochen, sowie eine ambulante Nachsorgewoche mit wechselweisem Besuch der Heimatschule und Klinikschule.
Gründe für eine vorzeitige Entlassung:
Auftreten von selbstverletzendem Verhalten/ Alkohol- oder Drogenkonsum im Behandlungszeitraum.