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Harninkontinenz und Reizblase

Harninkontinenz und Reizblase

Den ungewollten Verlust von Urin bezeichnet man als Harninkontinenz. Dabei werden vor allem zwei Formen unterschieden. Manchmal liegen auch beide Formen der Harninkontinenz gleichzeitig vor.

Die Belastungsinkontinenz (früher Stressinkontinenz genannt) bezeichnet Urinverlust bei körperlicher Belastung, also wenn von oben Druck auf die Blase ausgeübt wird. Typischerweise kommt es beim Husten, Lachen, Laufen, Springen oder beim Sport zum Urinverlust. Die Belastungsinkontinenz entsteht durch einen schwachen Schliessmuskel.

Die Dranginkontinenz bezeichnet Urinverlust bei Drang, meist begleitet von einem vermehrten und auch nächtlichem Harndrang. Man spricht dann von einer nassen überaktiven Blase (früher «Reizblase»). Oft liegt keine Inkontinenz, sondern nur ein vermehrter Harndrang vor und man spricht von einer trockenen überaktiven Blase. Für die überaktive Blase gibt es eine Vielzahl von Ursachen, die speziell abgeklärt werden müssen.

Je nach Ursache und Art der Inkontinenz können beide Formen der Harninkontinenz gut behandelt werde, siehe Therapien.

Leitung

Markus Kuther
Dr. med.
Markus Kuther
Klinikdirektor Gynäkologie & Geburtshilfe
Spital Thurgau AG
Chefarzt Gynäkologie & Geburtshilfe
Kantonsspital Münsterlingen
Chefarzt Gynäkologie & Geburtshilfe
Kantonsspital Frauenfeld
Dr. med.
Markus Kuther

Veranstaltungen

Wenn Medikamente bei Blasenfunktionsstörungen nicht mehr ausreichen: Der Blasenschrittmacher (sakrale…

Öffentlicher Vortrag
Kantonsspital Münsterlingen, Aula 01.06.2026 19:30 bis 20:30 Uhr
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