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G-Punkt Unterspritzung/Vaginalverjüngung

Corona-Virus (CoVid-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG

Geschätzte Patientinnen und Patienten, Zuweiserinnen und Zuweiser, Besucherinnen und Besucher

Die Spital Thurgau AG verfolgt die Entwicklung der CoVid-19 Situation sehr genau. Die Schutzmassnahmen im Spital werden, in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Gesundheitsbehörden, soweit nötig rasch und stufenweise angepasst.

Aufgrund der aktuellen CoVid-19-Situation gilt folgendes:

  • Patientinnen und Patienten sind in unseren Spitälern sicher vor einer Ansteckung geschützt. Dazu nehmen selbstverständlich auch wir grosse Zusatzaufwände gerne in Kauf – Ihre Sicherheit geht vor. In sämtlichen Gebäuden der Spital Thurgau gilt Maskenpflicht (chirurgische Masken).
  • Wir bieten das volle medizinische Spektrum an. Sämtliche ambulante und stationäre Behandlungen, Sprechstunden, Therapien und Beratungen, auch die nicht-dringlichen, werden wie gewohnt durchgeführt. Die öffentlichen Apotheken haben zu den regulären Zeiten geöffnet. Notfälle werden selbstverständlich ohne Einschränkungen jederzeit behandelt.
  • Patientinnen und Patienten mit geplantem stationären Aufenthalt bitten wir, bei Eintritt ihren Corona-Impfnachweis mit zu bringen, falls vorhanden.
  • Pro Patientin/Patient ist der Besuch einer Person pro Tag möglich. Achtung: auf den Intensivstationen der beiden Kantonsspitäler Frauenfeld und Münsterlingen, in den Psychiatrischen Diensten sowie in der Klinik St. Katharinental sind die Besuche mit dem Behandlungsteam abzusprechen.
  • Wir empfehlen Ihnen, vor einem ambulanten Termin oder einem Patientenbesuch einen Schnelltest durchführen zu lassen oder von der Möglichkeit eines Selbsttests Gebrauch zu machen. Damit tragen Sie aktiv zum Schutz der anderen Patientinnen/Patienten und unseren Mitarbeitenden bei.
  • Informationen und Anmeldung zum CoVid19-Antigen-Schnelltest finden Sie unter www.campusapotheke-tg.ch und www.horizont-apotheke.ch 
  • Für Impfungen gegen Covid-19 verweisen wir auf die kantonalen Impfzentren.
     

Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.
Spital Thurgau AG


G-Punkt Unterspritzung/Vaginalverjüngung

G-Punkt Unterspritzung / Vaginalverjüngung

Aufenthalt: ambulant
Narkose: keine
Gesellschaftsfähig: sofort
Arbeitsfähig: sofort
Nachbehandlung: keine
Kosten: ab CHF 1'000.--

Der G-Punkt ist ein kontrovers diskutiertes Stimulationszentrum. Erst 2008 wurde endgültig nachgewiesen, dass es ihn bei jeder Frau gibt. Der G-Punkt bezeichnet ein besonders sensibles Areal im Bereich der Vaginalvorderwand, ca. 3-5 cm oberhalb der Harnröhrenöffnung an der Vaginalvorderwand. In diesem Bereich sind die zirkulär angeordneten Vaginalfalten (rugae vaginales) besonders stark ausgeprägt und tief. Wird der G-Punkt vergrößert, kann dadurch die sexuelle Erregbarkeit und Orgasmusfähigkeit deutlich gesteigert werden.

Der G-Punkt ist bei jeder Frau unterschiedlich sensibel. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass 65 bis 70 Prozent der Frauen nach einer G-Punkt-Vergrößerung ein deutlich verbessertes Empfindungsvermögen haben. Dies gilt insbesondere für Frauen, die eine normale Weite der Scheide haben ohne starke Überdehnung des Scheidendurchmessers z.B. durch Geburten. Auch bei Frauen, die vorher noch keine vaginalen Orgasmen erlebt haben, ist anschließend eine Orgasmusfähigkeit möglich.

Wir intensivieren den G-Punkt, in dem wir ihn durch behutsame Unterspritzung vergrößern und aufwölben. Für das Aufspritzen verwenden wir entweder körpereigenes Fettgewebe oder Hyaluronsäure. Angestrebt wird, dass sich das Volumen des G-Punkts auf das Doppelte seiner ursprünglichen Größe ausweitet, um die Stimulationsfähigkeit beim Geschlechtsverkehr zu steigern.

Vor dieser G-Punkt-Vergrößerung wird zunächst wird jedoch eine lokale Betäubung und die Desinfektion der Behandlungsregion durchgeführt. Dann stehen Ihnen zwei Varianten zur Verfügung:

  • Unterspritzung mit Hyaluronsäure: Dieser Eingriff eignet sich sehr gut zum „ausprobieren“. Innerhalb eines Jahres wird die Hyaluronsäure wieder vollständig abgebaut. Danach entspricht das Volumen des G-Punktes dem vor dem Aufspritzen. Hyaluronsäure ist ein Naturprodukt, das nachgebildet werden kann. Der Stoff befindet sich in unserem Körper. Er füllt die Feuchtigkeitsdepots unserer Haut auf und sorgt dafür, dass sie frisch und straff ist. Der operative Eingriff dauert mit Vorbereitung ca. eine Stunde.
  • Unterspritzung mit körpereigenem Gewebe (Lipostructure): Die Vergrößerung des G-Punktes ist bei diesem Vorgehen von Dauer. Die Gewebezellen werden vom eigenen Körper entnommen und verpflanzt. Durch die schonende Entnahme und sorgfältige Aufbereitung gelingt es, dass 60 bis 70 Prozent der Zellen überleben. Auch dieser Erfolg hängt von der Erfahrung des Arztes und seinen Operationstechniken ab. Der Eingriff dauert ca. eine Stunde.

In der Regel sind beide Optionen nicht schmerzhaft und mit keinen ernsthaften Risiken und Komplikationen verbunden. Sie müssen mit Schwellung und einem leichten Bluterguss rechnen. Beides ist meist nach wenigen Tagen zum grossen Teil abgeklungen. Ihre individuellen Risiken können wir erst nach der Voruntersuchung benennen.

Nach der Operation
Beide Eingriffe werden je nach Wunsch in Lokalanästhesie oder in einem Dämmerschlaf durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht nötig. Sie können also nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Am Morgen nach dem Eingriff findet eine Nachuntersuchung statt. Hier wird die Tamponade entfernt, die unmittelbar nach dem Eingriff eingelegt wurde.  Am zweiten Tag nach dem Eingriff können Sie wieder duschen, Baden ist nach einer Woche wieder erlaubt. Nach zwei Wochen können Sie wieder Geschlechtsverkehr haben und Sport treiben. Da keine Naht stattfindet müssen auch keine Fäden entfernt werden.

Wie viele Termine sind nötig?
Bei ambulanten Operationen sind insgesamt drei Termine notwendig:
Beratung/Voruntersuchung, Operation und die Nachuntersuchung am Morgen nach dem Eingriff. Beratung und Eingriff dürfen nicht am gleichen Tag stattfinden. Zwischen dem Beratungs- und dem Operationstermin ist ein zeitlicher Abstand von mindestens 24 Stunden vorgeschrieben. Besser sind 14 Tage, damit Sie sich den Eingriff auch in Ruhe überlegen können.

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