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FAQ: Tipps zur Einsendung und Fixation von Proben

Corona-Virus (COVID-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG

Geschätzte Patientinnen und Patienten, Zuweiserinnen und Zuweiser, Besucherinnen und Besucher

Aufgrund der aktuellen COVID-Situation gelten in der Spital Thurgau folgende Massnahmen:

  • An den Standorten Frauenfeld und Münsterlingen führen wir ab 1. Dezember 2021 bei allen stationär eintretenden Patientinnen und Patienten sowie bei gewissen ambulanten Eingriffen einen Corona-Test durch, unabhängig vom Zertifikatsstatus.
  • Besucherinnen und Besucher (Kinder >16 Jahren) von unseren Patientinnen und Patienten sind nur mit gültigem COVID-Zertifikat (geimpft, genesen oder getestet) zugelassen. Bringen Sie deshalb Ihr Zertifikat und Ihren Ausweis (ID oder Pass) zur Identifikation mit. Patientenbesuche ohne gültiges COVID-Zertifikat sind abgesehen von wenigen Ausnahmen nicht möglich. Wir bieten keine Tests für Besucherinnen und Besucher an. Nutzen Sie bei Bedarf die offiziellen Testangebote.
  • In sämtlichen Gebäuden der Spital Thurgau gilt eine allgemeine Maskenpflicht (medizinische Masken, Stoffmasken sind nicht erlaubt) für Personen ab 12 Jahren. Die Maskenpflicht gilt auch für geimpfte Personen. Besuchende mit einem Maskendispens müssen daher abgewiesen werden. In den Restaurants gilt das Schutzkonzept der Gastronomie.
  • Wir bieten das volle medizinische Spektrum an. Sämtliche ambulante und stationäre Behandlungen, Sprechstunden, Therapien und Beratungen, auch die nicht-dringlichen, werden wie gewohnt durchgeführt. Die öffentlichen Apotheken haben zu den regulären Zeiten geöffnet. Notfälle werden selbstverständlich ohne Einschränkungen jederzeit behandelt.
  • Für Impfungen gegen COVID-19 verweisen wir auf die kantonalen Impfzentren.
  • Weiterführende Informationen und Weisungen für Schwangere im Kantonsspital Frauenfeld und im Kantonsspital Münsterlingen

Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.
Spital Thurgau


FAQ: Tipps zur Einsendung und Fixation von Proben

  • Allgemeine Hinweise zur Einsendung

    Um Verwechslungen zu vermeiden müssen die von uns zur Verfügung gestellten Einsendeformulare vollständig ausgefüllt und das Einsendegefäss mit dem Patientennamen versehen sein.

    Bei Gewebeentnahmen verschiedener Lokalisationen sollten diese in getrennten Einsendegefässen mit fortlaufender Nummerierung eingesandt werden, wobei ein Einsendeformular hierfür genügt.

    Einsendeformular - wichtige Angaben:

    • Name, Adresse und Telefonnummer des einsendenden Arztes

    • Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten

    • Detaillierte Angaben über Art, Lokalisation sowie Entnahmetechnik und -datum

    • Klinische Diagnose oder Verdachtsdiagnose und allfällige therapeutische Massnahmen

    • Frühere histologische oder zytologische Untersuchungen

     

  • Fixation von Gewebeproben

    Biopsien, Exzisate, Resektate

    • 4% gepufferte Formalinlösung (Volumenverhältnis Gewebe zu Formalin mindestens 1:5).

    Operationspräparate

    • 4% gepufferte Formalinlösung (Volumenverhältnis Gewebe zu Formalin mindestens 1:5)

    • Spitalinterne Einsender: Bitte beachten Sie das Merkblatt „Pathologie: Probenlogistik für OP-Präparate“

    Untersuchungsgut für Schnellschnitte
    Bitte frühzeitig (wenn möglich 24 Stunden vorher) telefonisch beim Chefarztsekretariat anmelden.
    Unser Schnellschnitt-Service steht von 8:00 bis 16:30 Uhr durchgehend zur Verfügung.

    • Gewebe nativ schicken (unfixiert, ohne Medium)

       

      Knochenmarkbiopsie

    • 4% gepufferte Formalinlösung (Volumenverhältnis Gewebe zu Formalin mindestens 1:5)

    Kristalle/Gicht

    • Alkohol 70%

    Hirnbiopsien

    • 4% gepufferte Formalinlösung (Volumenverhältnis Gewebe zu Formalin mindestens 1:5)

    Hodenbiopsien

    • Bouin-Lösung

    Muskelbiopsie
    Bitte frühzeitig (wenn möglich 24 Stunden vorher) telefonisch bei der Leitung Probenannahme anmelden.

    • Nativ (unfixiert, ohne Medium), keine Verwendung von Trockeneis oder tiefgefrorenen Kühl Akkus.

    • Grösse der Muskelbiopsie ca. 1 x 1 x 1 cm

    • Die Muskelbiopsie sollte aus dem Bereich der erkrankten Muskulatur entnommen werden. Bitte keine Muskelbiopsie aus Arealen in denen zuvor EMG-Nadeln eingestochen wurden.

    • Wichtig: Das Muskelgewebe sollte am Entnahmetag im Institut eintreffen. Bitte per Rohrpost, Taxi oder Expresspost senden.

    Nervenbiopsie
    Bitte frühzeitig (wenn möglich 24 Stunden vorher) telefonisch bei der Leitung Probenannahme anmelden.

    • Externe Einsender: 1.5 cm Nerventeilstück in 4% gepufferter Formalinlösung, 0.5 cm Nerventeilstück in Glutaraldehyd 2.5 %.

    • Spitalinterne Einsender: nativ (unfixiert, ohne Medium)

    • Grösse der Nervenbiopsie bei Erwachsenen: Nerventeilstück mind. 2 cm lang, bei Kindern: Länge nach Möglichkeit nicht unter 1 cm.

    • Wichtig: Die Nervenbiopsie sollte am Entnahmetag im Institut eintreffen. Bitte per Rohrpost, Taxi oder Expresspost senden.

  • Fixation von zytopathologischen Proben

    Grosse Flüssigkeitsmengen (bspw. Pleuraergüsse, Aszites)

    • Nativ (unfixiert, ohne Medium)
    • Bis zum Transport im Kühlschrank lagern.

    Kleine Flüssigkeitsmengen (bspw. Punktionsmaterial von Mamma, Zysten, Schilddrüse etc.)

    Liquor cerebrospinalis

    • PreservCyt
    • Menge (in ml) und Beschreibung der Liquor-Farbe angeben.

    Flüssigkeiten (Aspirationen der Lunge)

    • Nativ (unfixiert, ohne Medium)
    • Bis zum Transport im Kühlschrank lagern.

    Flüssigkeiten (Brush, Punktionen der Lunge)

    BAL-Flüssigkeit

    Bitte frühzeitig (wenn möglich 24 Stunden vorher) telefonisch bei der Leitung Zytologie Labor anmelden.

    • Nativ (unfixiert, ohne Medium)

    Ausstriche von Punktionsmaterial

    • Sofort fixieren mit Fixationslösung bspw. Zytospray (verhindert eine Austrocknung des Zellmaterials).

    Abstriche bei gynäkologischer Vorsorge (PAP-Abstriche)

    • Sofort fixieren mit Fixationslösung bspw. Zytospray (verhindert eine Austrocknung des Zellmaterials).
    • Als Alternative zu Ausstrichen bietet sich die Anwendung der sogenannten Liquid Based Cytology-Cytoscreen an.
    • Bei Wunsch nach einer HPV-Typisierung bitte Cytoscreen verwenden.

    Feinnadelpunktate (bspw. Lymphknoten, Mamma, Schilddrüsen, Speicheldrüsen, Tumoren und andere Organe)

    • Sofort nach der Entnahme das Material in CytoLyt Solution Röhrchen einspritzen und Nadel ausspülen.
    • Keine Fixationsmittel oder Antikoagulantien beifügen.
    • Material mit einem grösseren Flüssigkeitsgehalt wie eine Punktionsflüssigkeit behandeln.

    Punktionsflüssigkeiten (bspw. Aszites-, Perikard-, Pleura-, Gelenkergüsse etc.)

    • Nativ (unfixiert, ohne Medium)
    • Wichtig: Möglichst rasch ins Institut senden, sonst Aufbewahrung nativ im Kühlschrank bei 4°C.

    Sekrete und Bürstenmaterial (bspw. Lunge und Gastrointestinaltrakt)

    • In CytoLyt Solution ausschwenken.
    • Sputumproben eines frischen Morgensputums an drei aufeinander folgenden Tagen gewinnen (Sputum I, II, III). Um Speichel und Nasen-Rachenraum Sekret zu vermeiden, sollte der Patient vor der Expektoration den Mund spülen und etwas gurgeln. Ein zusätzliches Beklopfen des Thorax vor der Sputumentnahme ist zu empfehlen.

    Harnwege (bspw. Blasenspülflüssigkeit, Nierenbecken, Ureter, Urethra, Urin)

    • Nativ (unfixiert, ohne Medium)
    • Für zytologische Untersuchungen des Spontanurins ist der zweite gelöste Morgenurin nativ (unfixiert, ohne Medium) einzusenden. 24-Stunden-Urin sowie erster Morgenurin sind ungeeignet.

     

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