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Detail

Corona-Virus (COVID-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG

Geschätzte Patientinnen und Patienten, Zuweiserinnen und Zuweiser, Besucherinnen und Besucher

Die Corona-Fallzahlen sind in der Schweiz und auch im Kanton Thurgau aktuell sehr hoch und steigen weiter an. Um die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, gilt in allen Betrieben der Spital Thurgau AG ein vorübergehendes Besuchsverbot.

Es ist uns bewusst, dass ein Besuchsverbot eine grosse Einschränkung darstellt. Wir bitten Sie daher, digitale Kanäle zu nutzen, um sich mit Ihren Liebsten auszutauschen.

Detailinformationen dazu finden Sie unter folgendem Link .

Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.
Spital Thurgau


ReThur - Erweiterung des stationären Therapieangebots für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen von illegalen Substanzen

Anfang April 2021 wurde das Angebot der Station S2 (Station für Drogenentzug und Therapie) erweitert. Neu gibt es die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten im Anschluss an eine Entgiftung gezielt psychotherapeutisch zu behandeln. Der Schwerpunkt liegt hierbei nicht nur auf der eigentlichen Suchterkrankung, sondern auch auf den Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Traumafolgestörungen, Essstörungen, ADHS oder psychosomatische Erkrankungen. Nicht selten liegen diese auch der Entwicklung der Abhängigkeitsproblematik zugrunde.

News

In der Ostschweiz fehlten bislang geeignete Einrichtungen, die Patientinnen und Patienten mit komorbiden Störungen gezielt (psycho-)therapeutisch behandeln. Ziel ist es, die Zahl der Thurgauer Patientinnen und Patienten, die ausserkantonal behandelt werden müssen, zu verkleinern. Aufgrund des wohnortnäheren Angebots und geringerer Wartezeit soll die Schwelle zur Aufnahme einer indizierten und nachhaltigen Behandlung verringert werden. Der Kanton bewilligte hierfür einen provisorischen Leistungsauftrag für ein 2-jähriges Pilotprojekt.

Im Vorderhaus - direkt am Bodenseeufer gelegen - werden als Ergänzung zum bestehenden Therapieangebot der Station S2 bis zu 14 weitere Behandlungsplätze angeboten. Die Stationserweiterung ReThur wird vom Leitenden Arzt für Abhängigkeitserkrankungen PD Dr. med. Marc Vogel und S2 Stationsleiter Stefan Zahs dual geführt. Das interprofessionelle Behandlungsteam besteht aus Ärzten, Pflegefachpersonen, Sozialdienst, Spezialtherapeuten und einem Genesungsbegleiter.

Das Therapieangebot richtet sich an volljährige Patientinnen und Patienten mit einer Abhängigkeitserkrankung von illegalen Substanzen. Das therapeutische Konzept der Station S2 ebenso wie von ReThur basiert auf einer Recovery-orientierten, partizipativen Grundhaltung auf Augenhöhe mit den Patientinnen und Patienten. Hierbei werden nicht die Defizite, sondern die bestehenden Ressourcen und Genesungspotenziale in den Vordergrund gestellt und gefördert.


Leitung ReThur (v.l.n.r.): Stefan Zahs, Stationsleiter; PD Dr. med. Marc Vogel, Leitender Arzt Abhängigkeitserkrankungen; Andrea Dobrin, Bereichsleitung Pflege

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