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PET-CT

PET-CT

Ein PET-CT vereint zwei unterschiedliche bildgebende Verfahren: Eine Positronen-Emissions-Tomographie (kurz PET) und eine Computertomographie (kurz CT). Diese beiden Untersuchungen erfolgen am selben Gerät unmittelbar nacheinander.

In den meisten Fällen kann mittels der PET-CT die genaue Diagnose gestellt, respektive die genaue Ausdehnung einer Krankheit beurteilt werden und dadurch über das weitere therapeutische Vorgehen entschieden werden.

Für die PET-Untersuchung wird Ihnen ein Medikament, das mit einem leicht strahlenden Isotop markiert wurde, in die Armvene injiziert. Dadurch lässt sich der Stoffwechsel dieses Medikaments innerhalb des Körpers verfolgen. Die Strahlung, die diese Substanz aussendet, wird während der Untersuchung von hochsensiblen Detektoren erfasst und in Schnittbilder umgerechnet. Nach der Untersuchung wird die Substanz innerhalb von 24 Stunden durch den Körper wieder ausgeschieden.

Die Computertomographie ist eine schnelle und schmerzfreie Röntgen-Methode, um aussagekräftige Querschnittbilder sämtlicher Körperregionen zu erzeugen. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Röntgenuntersuchungen wird der Körper für ein paar Sekunden rund um seine Achse von dünnen Röntgenstrahlen durchleuchtet. Diese gewonnen Daten werden ebenfalls in Schnittbilder umgerechnet. Die erfassten Bilddaten beider Untersuchungen werden dann am Computer mit einem speziellen Programm „übereinandergelegt“ und ermöglichen so dem Arzt einerseits eine überlagerungsfreie Beurteilung Ihrer Organe (Information vom CT) und andererseits eine exakte stoffwechselabhängige Lokalisation injizierten Substanz (Information vom PET).

Die Untersuchungsdauer beträgt ca. 30 Minuten. Insgesamt sollten ca. zwei Stunden für den Aufenthalt in der Nuklearmedizin eingeplant werden. Sollte eine spezielle Vorbereitung nötig sein, werden Sie explizit vom Team der Nuklearmedizin darüber informiert.
Nach Ende der Untersuchung kann der gewohnte Tagesablauf fortgeführt werden. Der nähere Kontakt zu Schwangeren und kleinen Kindern sollte aus Strahlenschutzgründen etwa 24 Stundennach Gabe der radioaktiven Substanz vermieden werden.

Bei Fragen geben unsere Mitarbeitenden gerne Auskunft.

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