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PET-CT

Corona-Virus (CoVid-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG vom 12.11.2020

Geschätzte Patientinnen und Patienten, Zuweiserinnen und Zuweiser, Besucherinnen und Besucher

Die Spital Thurgau AG verfolgt die Entwicklung der CoVid-19 Situation weiterhin sehr genau – die Fallzahlen an Positiv-Getesteten Personen steigen auch im Kanton Thurgau klar. Die Schutzmassnahmen im Spital werden, in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Gesundheitsbehörden, soweit nötig rasch und stufenweise angepasst.

Aufgrund der deutlich steigenden CoVid-19 Fallzahlen muss ab Freitag, 23.10.2020 ein grundsätzliches Besuchsverbot in allen Betrieben der Spital Thurgau AG eingeführt werden.
Ausgenommen sind Besucherinnen/Besucher von Patientinnen/Patienten in ausserordentlichen Situationen wie zum Beispiel Eltern von hospitalisierten Kindern, Partner von Gebärenden (zur Geburtshilfe Frauenfeld / zur Geburtshilfe Münsterlingen) oder nahe Angehörige von Personen an ihrem Lebensende. In sämtlichen Gebäuden der Spital Thurgau gilt Maskenpflicht (chirurgische Masken).

Die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten kann bis auf Weiteres im Regelbetrieb mit gewissen zusätzlichen Vorsichtsmassnahmen stattfinden:

  • Patientinnen und Patienten sind in unseren Spitälern sicher vor einer Ansteckung geschützt. Dazu nehmen selbstverständlich auch wir grosse Zusatzaufwände gerne in Kauf – Ihre Sicherheit geht vor. Wer sich nicht daran halten will, wird weggewiesen.
  • Wir bieten das volle medizinische Spektrum an. Sämtliche ambulante und stationäre Behandlungen, Sprechstunden, Therapien und Beratungen, auch die nicht-dringlichen, werden wie gewohnt durchgeführt. Die öffentlichen Apotheken haben zu den regulären Zeiten geöffnet. Notfälle werden selbstverständlich ohne Einschränkungen jederzeit behandelt.

Corona-Tests und Contact Tracing:

  • In den Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen werden Personen nur mit klaren Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen) und echtem Corona-Verdacht auf CoVid-19 getestet. Die Verfügbarkeit des Testmaterials ist begrenzt, und Engpässe sind in absehbarer Zukunft leider vielleicht nicht zu vermeiden.
  • Für alle Personen ohne Anzeichen von Symptomen ("vorsorglich", durch Hinweis via SwissCovid App etc.) bieten die Hausärzte oder die Firma Misanto (Tel. 0800 005 800) die Möglichkeit für einen CoVid-19 Abstrich.
  • Bei Kindern < 12 Jahren ist ein Abstrich auf CoVid-19, auch bei Krankheitssymptomen, nicht in jedem Fall notwendig. Die Risikoeinschätzung sollte dem Kinder-/Hausarzt überlassen werden. Die Kinderklinik des Kantonsspitals Münsterlingen steht Ihnen im Notfall zur Verfügung.
  • Informationen und Anmeldung zum CoVid19-Antigen-Schnelltest finden Sie unter www.campusapotheke-tg.ch und www.horizont-apotheke.ch 

Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.
Spital Thurgau AG


PET-CT

Ein PET-CT vereint zwei unterschiedliche bildgebende Verfahren: Eine Positronen-Emissions-Tomographie (kurz PET) und eine Computertomographie (kurz CT). Diese beiden Untersuchungen erfolgen am selben Gerät unmittelbar nacheinander.

In den meisten Fällen kann mittels der PET-CT die genaue Diagnose gestellt, respektive die genaue Ausdehnung einer Krankheit beurteilt werden und dadurch über das weitere therapeutische Vorgehen entschieden werden.

Für die PET-Untersuchung wird Ihnen ein Medikament, das mit einem leicht strahlenden Isotop markiert wurde, in die Armvene injiziert. Dadurch lässt sich der Stoffwechsel dieses Medikaments innerhalb des Körpers verfolgen. Die Strahlung, die diese Substanz aussendet, wird während der Untersuchung von hochsensiblen Detektoren erfasst und in Schnittbilder umgerechnet. Nach der Untersuchung wird die Substanz innerhalb von 24 Stunden durch den Körper wieder ausgeschieden.

Die Computertomographie ist eine schnelle und schmerzfreie Röntgen-Methode, um aussagekräftige Querschnittbilder sämtlicher Körperregionen zu erzeugen. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Röntgenuntersuchungen wird der Körper für ein paar Sekunden rund um seine Achse von dünnen Röntgenstrahlen durchleuchtet. Diese gewonnen Daten werden ebenfalls in Schnittbilder umgerechnet. Die erfassten Bilddaten beider Untersuchungen werden dann am Computer mit einem speziellen Programm „übereinandergelegt“ und ermöglichen so dem Arzt einerseits eine überlagerungsfreie Beurteilung Ihrer Organe (Information vom CT) und andererseits eine exakte stoffwechselabhängige Lokalisation injizierten Substanz (Information vom PET).

Die Untersuchungsdauer beträgt ca. 30 Minuten. Insgesamt sollten ca. zwei Stunden für den Aufenthalt in der Nuklearmedizin eingeplant werden. Sollte eine spezielle Vorbereitung nötig sein, werden Sie explizit vom Team der Nuklearmedizin darüber informiert.
Nach Ende der Untersuchung kann der gewohnte Tagesablauf fortgeführt werden. Der nähere Kontakt zu Schwangeren und kleinen Kindern sollte aus Strahlenschutzgründen etwa 24 Stundennach Gabe der radioaktiven Substanz vermieden werden.

Bei Fragen geben unsere Mitarbeitenden gerne Auskunft.

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