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Angiographie

Angiographie

Die Angiographie dient der Darstellung von arteriellen (Schlagadern) und venösen Gefässen durch den Einsatz von Kathetern und Kontrastmittel.

Sie wird häufig zur Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit ("Schaufensterkrankheit" PAVK) oder Abklärung von abnormalen Gefäßerweiterungen ("Aneurysmen") benutzt. Aber auch die Darstellung von Venen ist zur Lokalisierung von Krankheitsprozessen und der diesbezüglichen Therapieplanung geeignet.

Untersuchungen und Vorbereitung

Da Kontrastmittel injiziert wird, müssen Nieren- und Schilddrüsenfunktion vorher überprüft werden. Außerdem müssen die Werte für die Blutgerinnung im Normbereich sein.

Zur Untersuchung liegt der Patient auf einem Untersuchungstisch. Die Untersuchung findet unter sterilen Bedingungen statt. Vor Punktion der Leistenarterie oder -vene wird zunächst der Leistenbereich durch eine Lokalanästhesie betäubt, so daß die eigentliche Punktion schmerzfrei ist.

Nach Beendigung der Untersuchung und Entfernung des Kathetermaterials wird die Punktionsstelle zur Blutstillung zunächst mit der Hand für ca. 15 Minuten komprimiert. Danach wird ein Druckverband angelegt, der – abhängig von der Dicke der Punktionsnadel - für 8 bis 24 Stunden verbleiben muß. In bestimmten Fällen kann ein Verschlusssystem verwendet werden, dann dauert die anschliessende Bettruhe 4 bis 6 Stunden.

Angiographien werden in der Spital Thurgau AG in Frauenfeld und Münsterlingen durchgeführt. Bei Fragen hilft Ihnen das Team der Radiologie gerne weiter.

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