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Sterilisationswunsch

Sterilisationswunsch

Die Unterbindung stellt eine definitive Methode zur Empfängnisverhütung dar.

Sie haben sich entschlossen eine Unterbindung zur Empfängnisverhütung durchführen zu lassen?

Die folgende Übersicht enthält die wichtigsten Informationen, Erfolgsaussichten und Risiken. Alle Punkte werden Ihnen im Rahmen einer Vorbesprechung nochmals ausführlich erläutert. Diese Angaben sollen Ihnen als Stütze für eventuelle weitere Fragen dienen.

Die Kosten des Eingriffs wie auch diejenigen einer möglichen Wiedervereinigung der Samenleiter werden in der Regel nicht, oder nur zum Teil, von der Krankenkasse übernommen.

  • Ablauf: Bei einem Wunsch zur Unterbindung kann Sie Ihr Hausarzt zu einer Vorbesprechung anmelden. Sie werden dann in unsere Ambulanz aufgeboten. Nach einer körperlichen Untersuchung werden Sie rundum über den Eingriff informiert. Anschliessend erhalten Sie ein erneutes Aufgebot zur ambulanten Operation. Dazu müssen Sie am Operationstag morgens im Spital erscheinen und können mittags, nach der Operation, wieder nach Hause gehen.
  • Operationsmethode: Nach örtlicher Betäubung wird von 2 kleinen Hautschnitten am Hodensack ausgehend der Samenleiter freigelegt und auf einer Länge von 2 - 3 cm entfernt (siehe Bildergalerie).
  • Folgen des Eingriffs: Durch den geplanten Eingriff können die Spermien nicht mehr aus dem Nebenhoden in die Harnröhre gelangen, so dass der Samenerguss nur noch Flüssigkeitsanteile der Samenblasen und Prostata enthält. Infolge des fehlenden Abflusses kann es in den ersten Wochen nach der Operation zu einer leichten Anschwellung und geringfügigen Schmerzen im Nebenhoden kommen. Die Unfruchtbarkeit wird in der Regel erst nach 8 - 12 Wochen oder 50 Samenergüssen erreicht, da sich Spermien zuvor noch in Samenblasen und Prostata befinden können. Sie muss durch eine Untersuchung der Samenflüssigkeit 3-6 Monate nach der Operation bestätigt werden. Bis dahin muss die gewohnte Empfängnisverhütung auf jeden Fall fortgesetzt werden.
    Die Vasektomie ist eigentlich als irreversibler Eingriff anzusehen. Eine Wiedervereinigung der durchtrennten Stümpfe ist jedoch heutzutage dank der Mikrochirurgie möglich.
  • Risiken und Komplikationen: In seltenen Fällen kann es zum Auftreten einer Wundinfektion oder einer Blutung, welche eine operative Revision erforderlich macht, kommen. In sehr seltenen Ausnahmefällen ist es möglich, dass es zu einer spontanen Wiedervereinigung der beiden durchtrennten Stümpfe des Samenleiters kommt. Deshalb kann man, trotz anfänglich nachgewiesener, vollständiger Unterbindung, nach Monaten oder Jahren wieder fruchtbar werden.
  • Verhalten nach der Operation: Nach der Operation können noch leichte Schmerzen im Wundbereich auftreten. Normalerweise bilden sich diese Schmerzen in 2 - 3 Tagen zurück. Duschen ist einen Tag nach der Operation möglich, auf Vollbäder sollte für 10 Tage verzichtet werden. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht zumindest für den Operationstag, im Idealfall sollten Sie sich noch zwei bis drei Tage nach der Operation schonen.

Bitte fragen Sie nach allem, was Ihnen wichtig erscheint oder unklar ist. Sagen Sie uns aber auch, ob Sie möglichst umfassend orientiert werden oder lieber nicht mehr allzuviel über den Eingriff wissen möchten. Bei noch bestehenden Unklarheiten schlagen wir Ihnen vor, sich die Fragen zu notieren, welche Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt noch stellen möchten.

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