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Ultraschallscreening in der Schwangerschaft

Corona-Virus (CoVid-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG vom 22.10.2020

Geschätzte Patientinnen und Patienten, Zuweiserinnen und Zuweiser, Besucherinnen und Besucher

Die Spital Thurgau AG verfolgt die Entwicklung der COVID-19 Situation weiterhin sehr genau – die Fallzahlen an Positiv-Getesteten Personen steigen auch im Kanton Thurgau klar. Die Schutzmassnahmen im Spital werden, in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Gesundheitsbehörden, soweit nötig rasch und stufenweise angepasst.

Aufgrund der deutlich steigenden COVID-19 Fallzahlen müssen wir ab Freitag, 23.10.2020 ein grundsätzliches Besuchsverbot in allen Betrieben der Spital Thurgau AG einführen.
Ausgenommen sind Besucherinnen/Besucher von Patientinnen/Patienten in ausserordentlichen Situationen wie zum Beispiel Eltern von hospitalisierten Kindern, Partner von Gebärenden oder nahe Angehörige von Personen an ihrem Lebensende. In sämtlichen Gebäuden der Spital Thurgau gilt Maskenpflicht (chirurgische Masken).

Die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten kann bis auf Weiteres im Regelbetrieb mit gewissen zusätzlichen Vorsichtsmassnahmen stattfinden:

  • Patientinnen und Patienten sind in unseren Spitälern sicher vor einer Ansteckung geschützt. Dazu nehmen selbstverständlich auch wir grosse Zusatzaufwände gerne in Kauf – Ihre Sicherheit geht vor. Wer sich nicht daran halten will, wird weggewiesen.
  • Wir bieten das volle medizinische Spektrum an. Sämtliche ambulante und stationäre Behandlungen, Sprechstunden, Therapien und Beratungen, auch die nicht-dringlichen, werden wie gewohnt durchgeführt. Notfälle werden selbstverständlich ohne Einschränkungen jederzeit behandelt.

Corona-Tests und Contact Tracing:

  • In den Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen werden Personen nur mit klaren Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen) und echtem Corona-Verdacht auf COVID-19 getestet. Die Verfügbarkeit des Testmaterials ist begrenzt, und Engpässe sind in absehbarer Zukunft leider vielleicht nicht zu vermeiden.
  • Für alle Personen ohne Anzeichen von Symptomen ("vorsorglich", durch Hinweis via SwissCovid App etc.) bieten die Hausärzte oder die Firma Misanto die Möglichkeit für einen COVID-19 Abstrich.
  • Bei Kindern < 12 Jahren ist ein Abstrich auf COVID-19, auch bei Krankheitssymptomen, nicht in jedem Fall notwendig. Die Risikoeinschätzung sollte dem Kinder-/Hausarzt überlassen werden. Die Kinderklinik des Kantonsspitals Münsterlingen steht Ihnen im Notfall zur Verfügung.

Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.
Spital Thurgau AG


Ultraschallscreening in der Schwangerschaft

Die Ultraschalluntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren und von Faktoren abhängig, die ein gutes Bild ermöglichen.

Trotz aller Fortschritte der hochauflösenden Ultraschalldiagnostik kann eine Ultraschalluntersuchung eine Chromosomenstörung wie z.B. die Trisomie 21 oder andere erworbene oder angeborene Erkrankungen nicht mit Sicherheit ausschliessen, da solche Erkrankungen nicht zwangsläufig mit Organfehlbildungen zu einem bestimmten Zeitpunkt einhergehen oder nur sehr diskrete Veränderungen zeigen.

Hinzu kommt, dass durch ungünstige Untersuchungsbedingungen wie geringe Fruchtwassermenge, kräftige mütterliche Bauchdecken oder eine für die Betrachtung ungünstige Kindslage die Aussagemöglichkeiten einschränken können. Fehlbildungen können nicht mit völliger Sicherheit ausgeschlossen werden, auch nicht bei guter Gerätequalität, Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers.

Erstes Trimester (12 – 14 SSW)

Der Ersttrimesterultraschall zwischen der 12. bis 14. SSW (Schwangerschaftswoche) dient zum Nachweis einer intakten Schwangerschaft. Insbesondere wird der kindliche Herzschlag überprüft sowie die Körpergestalt des Kindes. Ferner zeigt sich zu diesem Zeitpunkt ob mit Mehrlingen gerechnet werden kann. Aufgrund von speziellen Messungen, z.B. Scheitel-Steiss-Länge, wird der Geburtstermin überprüft und endgültig festgelegt. Erste Zeichen für eine Fehlbildung können erkannt werden. So kann eine verbreiterte Nackenfalte ein Hinweis auf eine Chromosomenstörung sein. Dann werden nach Beratung der werdenden Eltern und nur auf deren Wunsch und Einverständnis weitere Untersuchungen veranlasst.

Zweites Trimester (20 – 23 SSW)

Die zweite Ultraschalluntersuchung erfolgt zwischen der 20. und 23. SSW.

Es werden mehrere Messwerte (Kopf- und Bauchumfang, Oberschenkellänge) erhoben, um das Wachstum des Kindes zu beurteilen und mit den Werten aus dem ersten Ultraschall zu vergleichen. Das Kind ist nun soweit entwickelt, dass alle Organe angelegt sind und eine Grösse erreicht haben, die gezielte Ultraschallbilder ermöglichen. Alle lebenswichtigen Organe können gut aufgezeigt werden. Dadurch können einerseits Fehlbildungen (z.B. Herzfehler, Nierenmissbildung, offener Rücken usw.) direkt entdeckt, oder andererseits Hinweise auf kindliche Erkrankungen diagnostiziert werden. Sollten sich nun Hinweise ergeben, dass das Kind eine Erkrankung hat, können je nach Ausmass die weiteren Diagnose- und Therapieschritte geplant werden. Sei es, dass diese noch im Bauch der Mutter notwenig werden, dass die Geburt terminlich geplant werden sollte oder dass ein Kinderarzt zur sofortigen Behandlung des Neugeborenen anwesend sein muss.

Drittes Trimester (30 – 32 SSW)

In der 30. bis 32. Schwangerschaftswoche wird ggf. eine dritte Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Es werden dann nochmals die Entwicklung des Kindes (Gewicht), die Kindslage, der Sitz des Mutterkuchens (Plazenta) und die Fruchtwassermenge kontrolliert. Alle Organe sind nun noch grösser und teilweise z.T. auch deutlicher zu sehen. Ergibt sich bei irgendeiner der Untersuchungen eine Auffälligkeit so können weitere Untersuchungen, bzw. Überwachungsmethoden, veranlasst werden.

Schwangerschaft mit Zwillingen

Zwillinge neigen eher zu Wachstumsproblemen, Frühgeburtlichkeit und anderen Komplikationen. Deshalb sollten in der Regel ab der 16. bis 24. SSW nach Anordnung Ihres betreuenden Frauenarztes oder –ärztin häufiger als bei einer Einlingsschwangerschaft Ultraschallkontrollen erfolgen.

Dopplerultraschalluntersuchung

In besonderen Situationen, wie bei z.B. Mehrlingen, zarten Kindern, wenig Fruchtwasser, mütterlichem Diabetes mellitus oder hohem Blutdruck ist eine Dopplerultraschalluntersuchung zu empfehlen. Diese Untersuchung dient der Ermittlung der Plazentafunktion und der Kreislaufverhältnisse in den mütterlichen oder kindlichen Blutgefässen. Hierbei können Rückschlüsse auf das Wohlbefinden des Kindes gezogen werden.

Farbdoppleruntersuchung

Eine der modernsten Untersuchungen ist der sogenannte Farbdoppler. Das schwarz-weiss Bild wird durch Farben ergänzt und hilft dem Untersucher Fehlbildungen leichter darzustellen. Z.B. bei der Betrachtung des kindlichen Herzens.

Untersuchung mit 3D-/4D-Ultraschall

Als zusätzliche Möglichkeit bei Verdacht auf Fehlbildung besteht die Möglichkeit einer Untersuchung mit 3D-/4D-Ultraschall. Diese Aufnahmetechnik ermöglicht eine räumliche Bildgebung des Kindes.

3D-/4D-Ultraschall auf Wunsch

Ausserhalb der Routineuntersuchung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihr Kind plastisch mit der 3D/4D Methode zu sehen. Dieses Angebot wird nach telefonischer Terminvereinbarung jeweils am Dienstag von 17.00 – 19.00 Uhr durchgeführt und dauert 30 Minuten. Sie erhalten anschliessend einen USB-Stick zur Erinnerung. Die Kosten von CHF 200.- müssen selber getragen werden.

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