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Bauchspeicheldrüse

Corona-Virus (CoVid-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG

Geschätzte Patientinnen und Patienten
Geschätzte Zuweiserinnen und Zuweiser
Geschätzte Besucherinnen und Besucher

Der Bundesrat hat am 16. und 17. März 2020 in seiner Verordnung folgende Weisung erlassen: «Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler und Kliniken, Arztpraxen und Zahnarztpraxen müssen auf nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien verzichten.»  Wir, alle Spitäler, Kliniken und Leistungserbringer im Kanton Thurgau müssen diese Verordnung im Interesse der Patientinnen und Patienten sorgfältig und zweckmässig umsetzen.

  • In den Kantonsspitälern Münsterlingen und Frauenfeld fahren wir ab Mittwoch, 18. März 2020 alle nicht dringenden Operationen und stationäre Behandlungen auf null herunter. Dringende stationäre Behandlungen und Notfälle werden natürlich durchgeführt. Über die Dringlichkeit Ihres Termins entscheidet (im Rahmen der Vorgaben des Bundes und des Kantons Thurgau) Ihr behandelnder Spitalarzt oder -ärztin.
  • Dringende ambulante Behandlungen (Bestrahlungen, Therapien, Diagnostik etc.) bleiben weiterhin gewährleistet. Diese Patienten werden so konsequent wie möglich von Notfallpatienten getrennt.
  • Ambulante radiologische Diagnostik wird verstärkt in den Radiologie-Praxen den Radiologien Nordost, Radiologie Institut Weinfelden, oder der Radiologie am Bahnhof, Frauenfeld stattfinden. Die Praxen bleiben weiterhin zur ambulanten Versorgung geöffnet (keine Mammografien im Rahmen des Früherkennungsprogrammes).
  • Wir bitten unsere Zuweiserinnen und Zuweiser sowie unsere Patientinnen und Patienten um Verständnis, wenn geplante Eingriffe, Behandlungen und Arzttermine abgesagt oder verschoben werden müssen.
  • Alle Spitäler, Kliniken und Gesundheitsfachpersonen arbeiten in der aktuellen Situation eng und partnerschaftlich zusammen, um die Patientenversorgung auch in der aktuellen ausserordentlichen Lage bestmöglich zu gewährleisten.
  • In sämtlichen Betrieben der Spital Thurgau (Kantonsspitäler Frauenfeld und Münsterlingen, Psychiatrische Dienste Thurgau und Klinik St. Katharinental) gilt bis auf Weiteres ein Besuchsverbot. Ausgenommen sind Besucher von Patientinnen und Patienten in ausserordentlichen Situationen wie zum Beispiel Eltern von hospitalisierten Kindern, Partner von Gebärenden oder nahe Angehörige von Personen an ihrem Lebensende. Es werden Zutrittskontrollen durchgeführt!
  • Das Krisenintreventionszentrum (KIZ) Thurgau bietet bei Sorgen, Ängsten und psychischer Belastung mit der Corona-Hotline Unterstützung. Zum Angebot
  • Öffentliche Veranstaltungen und Kurse werden bis auf Weiteren nicht durchgeführt.


Mit diesen Massnahmen konzentrieren wir all unsere personellen und materiellen Ressourcen auf die Triage und Betreuung der erwarteten CoVid-19 Patientinnen und Patienten. Wir bitten Sie um Verständnis und danken herzlich für Ihre Kooperation.

Spital Thurgau AG


Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse ist eine grosse Drüse, hinter dem Magen gelegen, welche Verdauungssaft produziert. Verteilt in der Drüse liegen kleine Zellnester, welche das lebenswichtige Insulin produzieren.

Die Bauchspeicheldrüse kann durch akute und chronische Entzündungen, gut- und bösartige Tumoren und durch hormonproduzierende Tumoren geschädigt werden. Die Behandlung der meisten dieser Leiden erfordert eine operative Therapie. Unser Chefarzt, Prof. M. Röthlin, hat sich seit 1986 mit der Behandlung dieser Leiden beschäftigt und über dieses Thema geforscht und publiziert. Diese zum Teil sehr komplexen Operationen erfordern sehr grosse Erfahrung und wir sind stolz, dass das Kantonsspital Münsterlingen zu den Zentren in Schweiz zählt, die am meisten derartige Operationen durchführen.
Aufgrund unserer am Universitätsspital Zürich durchgeführten Untersuchungen haben wir ein interdisziplinäres Behandlungskonzept für den Krebs der Bauchspeicheldrüse erarbeitet, in welchem die neuesten Methoden der Diagnosestellung (Erfassung der Krebsausdehnung) und operativen Behandlung integriert sind. So können mit der diagnostischen Spiegelung und laparoskopischen Sonographie unnötige Operationen verhindert werden. Einige der Operationen können durch kleine Röhrchen, laparoskopisch, durchgeführt werden.

Das selbe gilt für die Behandlung der hormonproduzierenden Tumoren. Diese kleinen, häufig unter einem Zentimeter messenden Knoten produzieren z.B. Insulin im Überfluss und führen damit zur Unterzuckerung. Wegen ihrer geringen Grösse sind sie schwierig zu finden auch während der Operation. Während der Laparoskopie wird diese Lokalisation mittels einer von Prof. Röthlin mitentwickelten Ultraschallsonde durchgeführt, welche direkt auf das Organ gelegt werden kann. (Ultraschallbild) Laparoskopisch oder offen chirurgisch werden die Tumoren ausgeschält oder mit etwas umliegendem Drüsengewebe entfernt.

Die Behandlung von Entzündungen der Bauchspeicheldrüse erfordert grosse Erfahrung und Kenntnis der verschiedenen, auch nicht-chirurgischen Therapiemöglichkeiten. Unser Spital bietet auch hier eine interdisziplinär abgestimmte Palette von Therapien an, welche durch gemeinsame Besprechungen der betroffenen Spezialisten zum Besten des Patienten individuell ausgewählt und kombiniert werden. Nicht unwesentlich ist für diese Patienten auch die Möglichkeit einer intensivmedizinischen Behandlung auf dem neuesten technischen und wissenschaftlichen Stand.

In schweren Fällen muss das abgestorbene Gewebe der Bauchspeicheldrüse nachträglich entfernt werden. Dies kann in geeigneten Fällen laparoskopisch vorgenommen werden.

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