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Niereninsuffizienz/Dialyse

Corona-Virus (COVID-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG

Geschätzte Patientinnen und Patienten, Zuweiserinnen und Zuweiser, Besucherinnen und Besucher

Die Corona-Fallzahlen sind in der Schweiz und auch im Kanton Thurgau aktuell sehr hoch und steigen weiter an. Um die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, gilt in allen Betrieben der Spital Thurgau AG ein vorübergehendes Besuchsverbot.

Es ist uns bewusst, dass ein Besuchsverbot eine grosse Einschränkung darstellt. Wir bitten Sie daher, digitale Kanäle zu nutzen, um sich mit Ihren Liebsten auszutauschen.

Detailinformationen dazu finden Sie unter folgendem Link .

Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.
Spital Thurgau


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Niereninsuffizienz/Dialyse

Mit der Alterung der Bevölkerung steigt auch die Zahl der Patienten mit einer Nierenerkrankung und anschliessend verminderter Funktion. In Endstadium  benötigen die Patienten die sogenannte Dialyse. Das Kantonsspital Frauenfeld hat eine sehr aktive und grosse Station für nierenkranke Patienten, die eine Dialyse („Blutwäsche“) benötigen. Für eine Dialyse wird im Allgemeinen ein spezieller Zugang zum Gefässsystem benötigt. Zusammen mit unseren Kollegen der Nephrologie  und der Angiologie wird die  bestmögliche Option  erarbeitet.

 

Formen von Dialyse

  • Hämodialyse

     1961 entwickelten Shaldon et al. eine perkutane Technik der Gefässkatheterisierung zur Hämodialysebehandlung. Seitdem können viele Patienten von einer Dialyse profitieren.

    Damit der Patient einen grosslumigen Zugang hat, wird ein Katheter (Permcath) in das Blutgefäss-System eingeführt; durch diesen kann anschliessend die Dialyse erfolgen. In der Regel wird diese Form der Dialyse angewandt, wenn die Dialyse dringend  und schnell durchgeführt werden muss. Wir können zwei Typen von Dialysekatheter unterscheiden:

     

    • Der Shaldon-Katheter ist ein zweilumiger Katheter, der direkt in eine grosse Hohlvene eingeführt wird. Der Shaldon sollte nach 2-3 Wochen entfernt werden, um die  Infektionsgefahr zu minimieren.
    • Der Permcath wird subkutan tunneliert. Der Permcath kann bis zu 2-3 Jahren belassen werden.

     

    Das Einbringen dieses Katheters ist ein Routineeingriff, der meistens in örtlicher Betäubung und im Operationssaal (sterile Bedingungen) durchgeführt wird.

    Arteriovenöser Zugang

    Am Handgelenk oder am Oberarm wird für diesen Zugang eine Schlagader mit einer Vene verbunden (AV-Fistel). Nach mehreren Wochen kann nach stattgehabter Festigung der Vene diese für die Dialyse verwendet werden. Der Vorteil dieser Methode ist, dass kein Fremdmaterial  verwendet werden muss und die Infektionsgefahr somit gering ist.

     

    Falls die vorhandenen Venen nicht für diesen Eingriff geeignet sind, kann mit Hilfe eines Kunststoffersatzes eine sogenannte Loop-Verbindung erfolgen. Da sich hier keine Vene festigen muss, kann diese Verbindung bereits nach 2-3 Tagen für die Dialyse benutzt werden. Selten kann es zur reaktiven Schwellung des OP-Gebiets kommen, sodass auch eine Wartezeit von wenigen Wochen eingehalten werden sollte, bevor der Loop für die Dialyse freigegeben wird.  

  • Peritoneale Dialyse

    Diese Form der Nierenersatzbehandlung (Dialyse) kann zu Hause durch die Patienten  selbst durchgeführt werden. Bei dieser Methode wird die Bauchhöhle und das Bauchfell als Filter verwendet. In Narkose wird durch eine kleine Inzision im Bauch ein Schlauch nach intraabdominal platziert. Über dieses System kann mit einer vorgefertigten Flüssigkeit  die Dialyse erfolgen.

    Die Peritonealdialyse kann entweder während des Tages durchgeführt werden oder auch Nachts, um tagsüber eine grösstmögliche Mobilität zu erhalten.

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