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Spinalganglienstimulation

Spinalganglienstimulation

Seit Anfang 2014 bieten wir auch die sogenannte Spinalganglienstimulation (DRG-Stimulation) an. Dies ist eine spezielle Form der Rückenmarkstimulation, bei der eine Elektrode direkt zum Nrv gelegt wird, der das Rückenmark verlässt (sog. Nervenwurzelganglion/Spinalnervenganglion). Dadurch lässt sich eine gezielte Schmerzausschaltung in einem bestimmten Gebiet erreichen.

Diese neuartige Behandlung hat diverse Vorteile und kann v.a. bei chronischen Leistenschmerzen, Gürtelrose und anderen postoperativen Nervenschmerzen/Neuralgien angewendet werden. Voraussetzung für eine Spinalganglienstimulation ist die genaue Identifikation des betroffenen Nervs mit vorgängig diagnostischen Infiltrationen (lokale Betäubung des entsprechenden Nervs). Bei positivem Ansprechen wird dann in Lokalanästhesie und einem ambulanten Eingriff eine dünne Elektrode an das Nervenwurzelganglion an der Wirbelsäule platziert, um dort direkt am Nerv elektrische Signale abgeben zu können. Die Elektode wird dann für eine Testphase an einem kleinen Testgerät angeschlossen und so für ca. 10 Tage belassen. So kann die schmerzhemmende Wirkung im Alltag getestet werden. Bei gutem Erfolg wird in einem zweiten Schritt ein definitves System impantiert.

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