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Invasive Tumorschmerztherapie

Invasive Tumorschmerztherapie

In den Industrieländern werden 40-80 % der Patienten mit Tumorerkrankungen unzureichend analgetisch versorgt. Davon leiden 25-30 % unter starken bis stärksten Schmerzen.

Anwendungsgebiet

Im Verlauf einer Tumorerkrankung leiden 75 % der Patienten an Schmerzen; in den letzten 6 Lebenswochen sogar bis 90 %. Etwa 10% aller Tumorpatienten sind mit herkömmlicher Schmerztherapie (Tabletten, Pflaster etc.) unzureichend schmerzfrei, weshalb hier eine interventionelle Schmerztherapie sinnvoll ist.

Behandlungsmöglichkeiten

Möglichkeiten der interventionellen Schmerztherapie bei Tumorerkrankungen:

  • Coeliacusblockade bei Oberbauchtumoren
  • Impar-Block: Blockade des Ganglion impar (Nervengeflecht) bei Tumoren im kleinen Becken (z.B. Enddarmkrebs)
  • Intrathekale (spinale) Schmerztherapie: hierbei werden die Schmerzmedikamente über einen dünnen Katheter direkt in den Rückenmarkskanal appliziert, wodurch eine ca. 100 x stärkere Wirkung als mit Tabletten erreicht werden kann. Dadurch kann vielen Tumorpatienten eine gute Schmerzfreiheit gewährt werden. Die Patienten sind mit diesen Systemen mobil und können teilweise nach einer initialen stationären Behandlung auch ambulant nachbetreut werden. Weitere Informationen siehe Schmerzpumpe.
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