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Schnellschnittuntersuchung während der Operation

Schnellschnittuntersuchung während der Operation

Während einer noch laufenden Operation können Gewebeproben vom Pathologen untersucht werden. Dadurch erhält der Operateur wichtige Informationen, die für den weiteren Umfang der Operation entscheidend sind.

Für die Schnellschnitt-Untersuchung wird das Operationspräparat gewogen, vermessen und zugeschnitten. Der mikroskopisch auffällige Bereich wird auf einer Metallplatte fixiert und innerhalb 2 - 3 Minuten auf minus 50° C tiefgefroren und danach in hauchdünne Präparate geschnitten. Diese werden anschliessend eingefärbt, gesäubert und mit einem dünnen Deckglas versehen unter dem Mikroskop untersucht.

Der histologische Befund wird sofort an den Operationssaal durchgegeben. Somit ist eine diagnostische Aussage über ein Gewebe innerhalb 20 - 30 Minuten möglich, deshalb der Name "Schnellschnitt". Die Untersuchung ist aufwendig, das Resultat nicht absolut sicher. Nur wenn das weitere operative Vorgehen unmittelbar vom histologischen Befund abhängt, sollte also eine Schnellschnittuntersuchung verlangt werden.

Die übrig gebliebenen Gewebeproben werden anschliessend weiter mikroskopisch untersucht. Das endgültige Ergebnis über die Beschaffenheit des Tumors ist erst einige Tage später erhältlich. Dieses kann abweichen von der Diagnose aus dem Schnellschnitt, evtl. ist sogar eine Nachoperation nötig.

Wichtig ist, dass der Tumor mit ausreichend gesundem Gewebe rundum herausoperiert worden ist.

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