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Sentinel (Wächter)-Lymphknoten-Biopsie

Corona-Virus (COVID-19): Aktuelle Informationen und Weisungen der Spital Thurgau AG 25.06.2020

Geschätzte Patientinnen und Patienten
Geschätzte Zuweiserinnen und Zuweiser
Geschätzte Besucherinnen und Besucher

Der Bundesrat hat seine Weisung am 27. Mai 2020 der aktuellen Situation angepasst. In der Spital Thurgau AG gilt aktuell und bis auf Weiteres der Regelbetrieb mit gewissen zusätzlichen Vorsichtsmassnahmen:

  • Patientinnen und Patienten sind in unseren Spitälern sicher vor einer Ansteckung geschützt.
  • Wir bieten das volle medizinische Spektrum an. Sämtliche ambulante und stationäre Behandlungen, Sprechstunden, Therapien und Beratungen, auch die nicht-dringlichen, werden wie gewohnt durchgeführt. Notfälle werden selbstverständlich ohne Einschränkungen jederzeit behandelt.
  • Das Krisenintreventionszentrum (KIZ) Thurgau bietet bei Sorgen, Ängsten und psychischer Belastung mit der Corona-Hotline Unterstützung.
  • Die öffentlichen Restaurants sind seit 6. Juni 2020 normal zugänglich, allerdings unter Einhaltung der Vorgaben des Bundesrates.

 

Corona-Tests und Contact Tracing:

  • In den Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen werden nach wie vor Personen mit Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen) getestet.
  • Alle anderen Corona-Tests ohne Anzeichen von Symptomen ("vorsorglich", durch Hinweis via SwissCovid App etc.) werden durch die Hausärzte oder die Firma Misanto durchgeführt. Diese haben auch das nötige Testmaterial zur Verfügung.
  • Falls Sie weitere Fragen bezüglich Vorgehen oder Finanzierung der Corona-Tests haben, wenden Sie sich bitte an das BAG (Hotline 058 463 00 00) oder den Kantonsärztlichen Dienst des Kantons Thurgau (Hotline 058 345 34 40).


Betreffend der Besuchsregelung in den Betrieben der Spital Thurgau AG gilt Folgendes:

  • Konzentrieren Sie Besuche auf 2-3 Personen und max. 1h.
  • Wenn Sie Husten, Schnupfen oder Fieber haben verzichten Sie  BITTE auf einen persönlichen Besuch.
  • Halten Sie die allgemeinen Vorgaben des BAG "so schützen wir uns" jederzeit ein.
  • Als Spital-Gruppe haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber der gesamten Bevölkerung. Deshalb gilt bis auf Weiteres eine allgemeine Maskentragpflicht (chirurgische Masken) für sämtliche Patientinnen/Patienten, Angehörige und Mitarbeitende.
  • Für die Langzeitpflege (Pflegheim) der Klinik St. Katharinental gelten separate Besuchsregel.
  • Weitere Lockerungen werden laufend geprüft und dann kommuniziert.


Wir danken Ihnen für das Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit.

Spital Thurgau AG


Sentinel (Wächter)-Lymphknoten-Biopsie

Durch diese Methode kann bei vielen Patientinnen die unnötige Entfernung von Achsellymphknoten und damit die verbundenen Nebenwirkungen (Bewegungseinschränkung, Lymphödem) vermieden werden.

Sentinel-Lymphknoten

Mit der Gewebe(Lymph-)flüssigkeit werden Zellen der Brust in die Lymphknoten der Achselhöhle transportiert. Bei einem bösartigen Tumor ist es möglich, dass auch Tumorzellen in diese Lymphknoten geschwemmt werden. Ein Sentinel (Wächter)-Lymphknoten ist die erste Filter-Station im Lymphabfluss eines Tumors.

Für die optimale Therapie des Brustkrebses ist es wichtig zu wissen, ob der Tumor bereits Ableger in die Lymphknoten gemacht hat oder nicht. Deshalb muss dieser Sentinel-Lymphknoten entfernt und untersucht werden. Ist der Sentinel-Lymphknoten nicht tumorbefallen, können die anderen Lymphknoten belassen werden.

Vorbereitung und Ablauf

  • Bei den Vorbereitungen für die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie am Vortag der Operation wird leicht radioaktive Flüssigkeit um den Tumor gespritzt, welche über die Lymphbahnen abfliesst und im Sentinel-Lymphknoten hängen bleibt. Das Lymphszintigramm zeigt die Lage des Wächter-Lymphknotens an.
  • Zu Beginn der Operation wird um den Tumor zusätzlich ein blauer Farbstoff eingespritzt, welcher nach dem Massieren der Brust die Lymphknoten färbt.
  • Mittels Gamma-Detektor werden die radioaktiv markierten Lymphknoten aufgesucht und durch einen kleinen Schnitt (vielfach in der Achselhöhle) entfernt. Dabei leistet der blaue Farbstoff zusätzliche Hilfe und Sicherheit.
  • Eine Schnellschnittuntersuchung während der Operation zeigt, ob der entnommene Sentinel (Wächter)-Lymphknoten frei von Tumorzellen ist oder ob sich Ableger finden.
  • Wenn sich Ableger im Sentinel-Lymphknoten finden, müssen die Lymphknoten in der unteren  Achselhöhle entfernt werden, da die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass weitere tumorbefallene Lymphknoten vorliegen.
  • Nur in wenigen Fällen kann es vorkommen, dass erst in der mikroskopischen Feinuntersuchung eine Ansammlung von Tumorzellen nachgewiesen wird.  Dann müssen nachträglich die Achsellymphknoten doch noch entfernt werden.
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