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PET-CT

PET-CT

Die PET (Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie) ist ein nuklearmedizinisches Diagnoseverfahren, welches seit mehr als fünfzehn Jahren erfolgreich eingesetzt wird.

Mit einer PET können Stoffwechselvorgänge im Organismus bildlich und quantitativ dargestellt werden. Anhand dieser Untersuchung lässt sich frühzeitig die Art und Schwere einer Erkrankung feststellen bzw. ausschliessen oder der Erfolg einer Therapie kontrollieren.

Die CT wird in der Röntgendiagnostik angewendet. Sie arbeitet mit Röntgenstrahlen, die von aussen durch den Körper des Patienten geschickt werden. So entstehen Aufnahmen, welche die inneren Körperstrukturen des Patienten in kontrastreichen Bildern zeigen.

Die PET/CT ist eine Kombination dieser beiden unterschiedlichen bildgebenden Untersuchungsverfahren. Beide Geräte funktionieren unterschiedlich und liefern dementsprechend verschiedene Bilder und Informationen. Man hat festgestellt, dass sich bei bestimmten Fragestellungen die Informationen von PET und CT hervorragend ergänzen. Um die beiden Funktionsweisen optimal miteinander zu verknüpfen (Fusion), wurde die PET zur kombinierten PET/CT weiterentwickelt.

Die PET/CT ist eine neue Untersuchungsmethode, welche zur Suche nach Krebsherden - vor allem aber zur Beurteilung des Krankheitsstadiums bei Krebserkrankungen und zur Kontrolle des Erfolgs der Krebstherapie - erfolgreich eingesetzt wird.

Mit der PET lässt sich häufig auch klären, ob eine in der CT entdeckte auffällige Gewebestruktur tatsächlich einen Tumorrückfall (stark erhöhter Stoffwechsel) oder Narbengewebe (besonders niedriger Stoffwechsel) darstellt.

Untersuchungsvorbereitung und -ablauf

In der Regel muss eine Nüchternheit von 12 Stunden vor Untersuchungsbeginn eingehalten werden, d. h. der Patient darf nach dem Abendessen am Vortag keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Am Untersuchungstag selbst sollte nur Wasser eingenommen werden.

Am Vortag ist jede ausgedehnte körperliche Belastung zu vermeiden.

Medikamente sollten nur nach Rücksprache eingenommen werden, da es Medikamente gibt, die den Blutzucker stark beeinflussen können, wie z.B. Cortison-/ Insulinpräparate oder orale Antidiabetika.

In besonderen Fällen (z.B. bei Platzangst) sollte zur Untersuchung eine Begleitperson mitgebracht werden. Eine PET-Untersuchung nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch und sollte terminlich gut geplant sein. Es muss ein Zeitraum von 2 bis 4 Stunden einkalkuliert werden. Diese Zeitspanne beinhaltet die Vorbereitung der Patienten, die Untersuchung selbst sowie die Nachbetreuung der Patienten. Bei Schmerzempfinden, Nervosität oder Angstzuständen können Beruhigungsmittel oder Schmerzmittel gegeben werden. Dies ist wichtig, da die Untersuchung in einer entspannten Lage durchgeführt werden soll.

Spezielle Kleidung ist nicht erforderlich. Aufgrund des langen Aufenthaltes vor Ort sollten in dieser Zeit benötigte Medikamente mitgebracht werden.

Vor Untersuchungsbeginn wird der aktuelle Blutzucker bestimmt und falls notwendig, medikamentös eingestellt. Zum Untersuchungszeitpunkt sollte im Körper des Patienten ein gewisser Mangel an Glukose herrschen, damit möglichst viel der radioaktiv markierten (F-18-markierter Zucker) Glukose aufgenommen wird.

Für eine PET-Untersuchung werden dem Patienten winzige Mengen radioaktiv markierter Stoffe, so genannte Tracer, verabreicht. Deren unterschiedliche Verteilung in den Körperzellen wird mit Hilfe der PET-Kamera sichtbar gemacht.

PET/CT-Untersuchungen werden von der Radiologie der Spital Thurgau AG in Frauenfeld und Münsterlingen geplant und am Kantonsspital Münsterlingen durchgeführt.

Bei Fragen hilft Ihnen das Team der Radiologie gerne weiter.

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